Vorweg möchten wir uns herzlich bei Komplett.de bedanken, die uns das Testobjekt so schnell geliefert haben. In dem Test wird es mal wieder hauptsächlich darum gehen das Augenmerk auf die OverClocking-Features zu legen. Mit dem AN7 erreicht uns im Grunde der direkte Nachfolger auf das unglaublich erfolgreiche Abit NF7-S, welches schon zahlreiche Triumphe einheimsen konnte. Wir werden sehen, was die neuen Features so bringen.
Das AN7 tritt mit einigen Neuerungen die Nachfolge des unglaublich erfolgreichen Abit NF7-S Rev 2.0 an, welches öfters auch als OverClockers-Dream unter den Sockel A Boards bezeichnet wird. Mit diesem Board soll in Zukunft alles schneller, einfacher und komfortabler werden. Durch die Einführung des µGuru-Chips auf den neuen Abit Mainboards soll es möglich gemacht werden diverse OC-Settings unter Windows zu justieren. Abit verspricht komplettes OverClocking per 32Bit-Software. Ursprünglich war geplant dieses Board mit der neuen Southbridge MCP-S auszustatten, die über einen nativen Serial-ATA Controller verfügen soll. Leider gibt es ungebrochen Probleme mit diesem Chipsatz und so entschloss sich Abit das AN7 mit der MCP-T Southbridge zu vermarkten. Mit Sicherheit kein Nachteil, denn so bleibt uns das Soundstorm-Feature erhalten, welches in der MCP-S nicht mehr integriert ist. Nun aber erstmal zu den Spezifikationen.
Prozessor
Unterstütz AMD-K7 Sockel A 266/333/400 MHz FSB Prozessor
Chipsatz
NVIDIA nForce2 Ultra 400 Chipsatz mit MCP-T
Integriert 128-bit Speicher Controller
Unterstütz Advanced Configuration und Power Management Interface (ACPI)
Accelerated Graphics Port Anschluss unterstütz AGP 8X/4X (0.8V/1.5V)
Ein großes Lob müssen wir für das BIOS aussprechen, welches sehr viele Einstellungen ermöglicht. Damit lässt sich das System auch bis ins kleinste Detail tunen. So gibt es zum Beispiel voreingestellte Setups für die Performance der CPU. Wirklich interessant ist aber nur der User Define Modus, dieser erlaubt uns das vollkommen freie justieren des Front-Side-Bus in 1 MHz Schritten zwischen 100 und 300 MHz. Der Multiplikator lässt sich zwischen 5,0 und 22,0 in 0,5er Schritten verändern.
Der VCore kann von 1,375 V auf bis zu fantastische 2,313 V angehoben werden. Mit Sicherheit ein Traum eines jeden OverClocker seine Vcore so extrem manipulieren zu dürfen, aber an dieser Stelle ist extreme Vorsicht geboten. Bei heutigen Athlons in 0,13µm Fertigungstechnologie verkürzt sich die Lebensdauer auch mit Wasserkühlung oberhalb einer Marke von 1,8 V bedeutend, ab 2,0 V wird’s schon richtig gefährlich. Die VDimm lässt sich von 2,5V bis 3,2V einstellen und die Chipspannung reicht von 1,6 V bis 1,75 V in 0,5er-Schritten. Somit ist das Board eindeutig auf OverClocking getrimmt und sollte reichlich Potential liefern. Ob dem so ist und ob hier die Hardware stand hält erfahren wir noch im weiteren Verlauf des Tests.
Der Eintrag „PC Health Status“ eröffnet uns noch mal ein komplettes Untermenü, welches auf die Überwachung des Systems zugeschnitten wurde. Wir treffen dort die Menüpunkte „Temperature Monitoring“, „Voltage Monitoring“, „FAN Speed Monitoring“ und „FanEQ Control“. Die drei ersten Einträge dienen jeweils dazu die Temperaturen, die Spannungen und die Lüfterumdrehungszahl im System zu überwachen. Unter dem Punkt „Temperature Monitoring“ kann man zu dem noch eine „Shutdown“ und eine „Alarm Temperature“ zuweisen. Der letzte Menüeintrag („FanEQ Control“) aktiviert/deaktiviert das FanEQ-Feature des µGuru. Um es unter Windows nutzen zu können muss es zunächst aktiviert werden. Die Einstellungen, die man dann später unter Windows machen kann, kann man auch hier im BIOS noch einstellen.
Die Platine
Die Farbe des Abit AN7 ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Allerdings ist ein orangenes Board mal was anderes und sieht eigentlich auch ganz stylisch aus. Abit verfolgt damit seine ganz eigene Vorstellung und bleibt seiner Linie treu. Inzwischen zieht Abit das orange in seiner ganzen Mainboardpalette konsequent durch. Für manche mag es unsinnig klingen, aber die Farbe des Boards spielt inzwischen ebenfalls eine Rolle bei der Kaufentscheidung, auch wenn das etwas merkwürdig scheint. Auf jeden Fall ist das AN7 schon allein wegen der extravaganten Farbgebung ein echter Hingucker. Aber Abit setzt noch weitere kleine farbliche Akzente. So sind nun z.B. auch die Dimm Banks farblich codiert, was beim Vorgänger noch nicht der Fall war. Ebenso wurden die IDE-Anschlüsse türkis eingefärbt.
Diese stehen diesmal gewinkelt, also sozusagen waagerecht zum Board und nicht senkrecht. Dies soll einer besseren Kabelführung zugute kommen. Das können wir nur bestätigen. Die Kabel lassen sich sehr schön vom Board weglegen und z.B. hinter Laufwerkskäfigen verstecken. Der Floppy-Port ist, wie von Abit gewohnt, wieder an der oberen rechten Ecke des Mainboards angebracht, was es auch in einem Bigtower leicht macht ein FDD mit einem Standardkabel zu installieren.
Die Northbridge des Boards wird aktiv gekühlt, was mit Sicherheit ein Pluspunkt für die OverClocking-Vorhaben ist. Der kleine Lüfter ist diesmal sogar fast ein echter Leisetreter. Im Betrieb kann man ihn kaum ausmachen, wenn man nicht gerade mit dem Ohr direkt am Gehäuse hängt. Leider wurde die Southbridge wieder außen vor gelassen. Uns hätte es schon gefreut dort eine passive Kühlungslösung antreffen zu dürfen.
Kommen wir aber nun zu einer wirklichen Schwäche im Layout. Der ATX-Stecker hat eine Position, wie sie ungünstiger fast nicht hätte sein können. Das Netzteilkabel verläuft theoretisch exakt über den MOSFETS, die ja bekanntlich die Ambition haben sehr heiß zu werden. Versucht man das Kabel irgendwie anders zu verlegen behindert man den CPU-Kühler, oder den Kühler der Northbridge. Glücklicherweise befindet sich wenigstens der 12V-Stecker in ausreichendem Abstand zum ATX-Stecker, somit kann dieser auch ohne großartigen Gefummel eingesteckt werden.
Was uns jedoch wiederum positiv ins Auge gefallen ist, ist der Freiraum, der unterhalb des AGP-Slots bis zum nächsten PCI-Slot zur Verfügung steht. Somit können auch Karten mit aufwendigen Kühltechniken ohne den Verlust eines PCI-Slots verbaut werden. Sehr schön platziert ist auch die Diagnose-LED – einziges Manko hier ist, wenn der unterste Pci-Slot belegt ist, erschwert sich das Ablesen beträchtlich. Was vielleicht noch zu erwähnen bleibt ist, dass der CPU-Sockel sehr nah am oberen Rand der Platine sitzt und somit möglicher Weise Probleme mit einigen größeren Lüftern auftreten könnten, sofern das Netzteil direkt über dem Board sitzt. Ich denke da z.B. an den Zalman CNPS 7000A-Cu der mal von unserem Mitglied >{olo}< getestet wurde.
Das OverClocking
Unser Hauptaugenmerk legen wir beim OverClocken mit dem Abit AN7 auf den neuen µGuru-Chip, der auf diesem Board für das gewisse Extra sorgen soll. Der µGuru ist ein von Abit eigens fürs OverClocken entwickelter Mikroprozessor mit einem integrierten Speicher. Der Chip regelt einige Abläufe auf dem Mainboard und übernimmt die Überwachung der Lüfter. Er kann somit angeschlossene Lüfter regeln und dessen Umdrehungszahl auslesen. Er kann die Mainboard eigenen Temperaturdioden auslesen und nach vordefinierten Mustern auf untypische Veränderungen im System individuell reagieren. Der µGuru ist ebenfalls für die Regelung des Frontsidebus mitverantwortlich und kann somit unter Windows direkt eine Veränderung des Takts veranlassen. Somit muss man zum Beispiel nicht mehr ins Betriebssystem um noch den Takt des Hauptprozessors zu erhöhen (bzw. des Speichers). Zu dem kann der Chip durch seinen integrierten Speicher auch verschiedene Taktungsprofile abspeichern und auf diese bei Bedarf wieder zurückgreifen. Somit kann der Benutzer, immer in Bezug auf die gerade genutzte Anwendung, die Systemleistung optimal anpassen und ist nicht dazu gezwungen sein System dauerhaft mit hohem Takt laufen zu lassen. Das schont das System und erhöht somit die Lebensdauer ausgewählter Komponenten. Letztendlich will Abit damit versuchen dem Benutzer mehr Kontrolle über sein System zu geben. Der Abit µGuru wird dabei mit Hilfe einer manchmal mehr, manchmal weniger komfortablen Windowsoberfläche angesteuert. Insgesamt stehen dem Benutzer der AbitEQ, der OC-Guru, die BlackBox, der FanEQ, der AudioEQ und das FlashMenu zur Seite. Diese Tools haben alle eindeutig abgestimmte Aufgaben zu bewälltigen, die wir nun nach und nach analysieren wollen.
AbitEQ
Der AbitEQ dient ausschließlich zum Hardwaremonitoring des Mainboards und seinen darauf vereinten Parts. Mit ihm können die auf dem Mainboard platzierten Temperaturdioden ausgelesen werden. Insgesamt werden drei solcher Dioden ausgelesen: eine für die Systemtemperatur (NB), eine um die Temperatur des Prozessors auszulesen (CPU, Prozessor interne Diode) und eine um die Temperatur der Spannungswandler (PWM) auszulesen. In den Monitor Settings des AbitEQ lassen sich Grenzen für verschiedene Dioden und Lüfter definieren, bei denen der Chip Alarm schlagen soll, was sich dann in einem sehr penetranten Sirenenton äußert. Im Grunde eine sehr gute Idee, aber leider scheitert es an der Umsetzung. So lassen sich bei den Lüftern zum Beispiel keine Drehzahlen unter 2000 upm auswählen, was dazu führt, dass mein System permanent im Alarm versetzt wird. Da in meinem Rechner eine Wakü mit Dualradiator werkelt und dort zwei 120mm Lüfter mit nur 1100 upm für Frischluft sorgen gibt es hier ein Problem. Leider lässt sich das auch nicht weiter deaktivieren, was heißen soll dass man nur den Stecker vom PC-Speaker entfernen kann. Hier müsste Abit auf jeden Fall noch mal ansetzen. Ansonsten ist das Tool nicht schlecht. Ohne dieses Manko, dass man die Regler nicht in der ganzen Skala von Null an bewegen kann, wäre das Tool wirklich gut. Ich hoffe Abit behebt dieses Problem in einer der zukünftigen Versionen.
OC-Guru
Der OC-Guru ist das Element vom µGuru, welches zum übertakten dient. Mit OC-Guru haben die Benutzer die Möglichkeit, die Spannung für CPU, AGP und Speicher zu regeln sowie die Taktung der CPU anhand des Front-Side-Bus-Taktes (FSB-Takt). Das Tool ermöglicht es außerdem, drei verschiedene Einstellungen für bestimmte Anwendungen wie Spiele, Websurfen oder CD-Brennen. Damit soll gewährleistet sein, dass man immer die optimalste Einstellung für sein System individuell einstellen kann. Der Benutzer übernimmt einmal die Aufgabe, dass er drei verschiedene Taktungsprofile einstellt und diese dann abspeichert. Somit kann er immer wieder auf die verschiedenen Profile zurückgreifen, wann immer er gerade mehr Leistung brauch, oder lieber eine höhere Stabilität wünscht. Das funktioniert von sich aus auch ganz gut und kann einem so manches OverClocking-Vorhaben entschieden leichter machen. Gerade jetzt, wo AMD CPUs von Hause aus gelocked sind und nur noch ein Übertakten per FSB möglich ist, stellt sich der OC-Guru als wahrer Segen heraus.
BlackBox
Dieses Element dient einzig und allein der Kommunikation mit dem Support von Abit. Tritt ein Problem mit dem Mainboard auf, so soll man mit Hilfe dieses Tools einen schnellen Weg haben, wie man den Service von Abit in Anspruch nehmen kann. Keine schlechte Idee im eigentlichen Sinne wenn man davon absieht, dass es oft gar nicht mehr möglich ist ins Windows zu kommen, sofern Probleme mit dem Mainboard bestehen. Aber dazu gibt es ja immer noch Kontaktadressen. Dieses Tool ist eigentlich auch eher für etwas anderes prädestiniert. Wenn zum Beispiel Inkompatibilitäten mit anderer Hardware, oder Software eines Drittanbieters auftreten, so erhofft sich Abit darüber möglichst schnell in Kenntnis gesetzt zu werden. Dies wäre mit dem Tool möglich und ist auch äußerst unkompliziert. Einfach kurzen Text formulieren, Konfiguration auslesen, bei Bedarf ergänzen und ab geht die Post.
FanEQ
Basierend auf einem von ABIT entwickelten ASIC (Application Specific Integrated Circuit), der die CPU-Temperatur überwacht und die Lüftergeschwindigkeit regelt, setzt Fan EQ die Drehzahl des Lüfters automatisch herunter, wenn die CPU-Temperatur aufgrund geringerer Systemlast sinkt, um eine leise Arbeitsumgebung zu gewährleisten. Und natürlich steigert Fan EQ die Lüfterdrehzahl bis hin zu orkanartiger Leistung, wenn extremes Overclocking betrieben wird, um die Systemperformance zu stabilisieren. Der FanEQ benötigt eine einmalige Einrichtung und macht nur bei Systemen Sinn, wo wirklich viele Lüfter zum Einsatz kommen. Dann kann er aber durchaus eine Erleichterung sein.
FlashMenu
Das FlashMenu ist ein Tool zum flashen des BIOS per Windowsoberfläche. Es gibt sich ganz komfortabel, aber wie jedes andere windowsbasierte Flashtool, ist auch dieses mit Vorsicht zu genießen. Zumindest würde ich empfehlen möglichst viele Hintergrundprogramme, die das System beanspruchen beim Flashen des BIOS auszuschalten, denn falls sich euer Windows doch mal während eines solchen Vorgangs aufhängt, habt ihr ein Problem.
So nachdem wir nun den Funktionsumfang des µGuru durchleuchtet haben kann der Spaß ja beginnen. Wir fühlen uns mächtiger denn je und sind voller Tatendrang *g*. Nun aber erstmal die Testumgebung. Bei der verwendeten CPU handelte es sich um einen Athlon XP 2600+ mit dem berühmten AQZFA-Stepping. Allerdings war die CPU gelocked, was uns aber sogar ganz recht war, denn so konnten wir den OC-Guru erst richtig auskosten, da wir nicht ins BIOS mussten um den Multiplikator einzustellen. Gekühlt wurde wieder mit einer Wasserkühlung aus dem Hause Cape-Corp. Weitere Details listen wir mal kurz auf.
Testumgebung:
AMD Athlon XP 2600+ AQZFA 0346 VPMW (locked)
Abit AN7 (BIOS-Version: 1.3 / µGuru-Version: 1.16)
Northbridge und CPU mit Cape-Corp CC42-X2 Rev. 3 und KC42-X2 gekühlt, Mosfets (Spannungswandler) und Speicher passiv gekühlt.
Treiber: nForce Treiberpaket 3.13
Nvidia GeForce 3
Treiber: Detonator XP 42.82 / DirectX 9.0b
Antec True Power 430 Watt Netzteil
Windows XP Professional SP1
Eines noch vorne Weg. Wir beziehen uns im folgenden Teil des Tests nur auf die OverClocking-Fähigkeiten und möchten daher ausdrücklich betonen, dass das Board mit den Default-Einstellungen sehr stabil läuft und keine Probleme verursacht. Das wurde von uns in einer ausreichend langen Testperiode im Vorfeld des Tests eindeutig festgestellt. Eventuelle Instabilitäten, die nun bei den Tests auftreten sind auf Einstellungen zurückzuführen, die sich außerhalb der Spezifikationen des Herstellers bewegen.
Unser üblicher Ablauf besteht darin den Barton erstmal auf einen 3200+ zu übertakten um erstmal eine gewisse Grundlage zu schaffen. Das erreichen wir immer mit einem Multiplikator von 10 und einem FSB von 200 MHz. Da wir es aber diesmal mit einem Athlon XP 2600+ zu tun haben und dieser auf einen Multiplikator von 11,5 gelocked ist, mussten wir uns was anderes einfallen lassen. Unsere Divise hieß an dieser Stelle nicht kleckern sondern klotzen und somit haben wir den FSB einfach trotzdem mal auf 200 MHz angehoben. Den VCore ließen wir zunächst auf Default (also 1,65V). Das System bootete anstandslos und Windows lief ohne Probleme. Zu unserem erstaunen lief Prime95 sogar wunderbar. Das heißt wir mussten den VCore nicht einmal erhöhen um ihn als 3400+ betreiben zu können. Wir möchten an dieser Stelle einbringen, dass ihr euch nicht erhoffen sollt ähnliche Ergebnisse zu erzielen. Offenbar hatten wir nur ganz besonderes Glück mit dem Prozessor. Ein derartig gutes Ergebnis ist schon sehr selten.
Als nächstes setzen wir den VCore meistens auf einen Wert zwischen 1,9 und 1,95 V. Das ist ein reiner Erfahrungswert, der sich aber schon bei einigen OverClocking-Vorhaben als sehr vernünftig erwiesen hat. Also hab wir im OC-Guru erstmal 1,9 V eingestellt und versucht was damit so geht. Wir haben uns zuerst in relativ groben 5 MHz Schritten voran gearbeitet. Das ging bis zu 220 MHz auch sehr gut. Zwischendrin haben wir dann immer wieder mal mit Prime getestet und bei Bedarf die Spannung des Speichers etwas angehoben. Mit 1,9 V war bei 220 MHz allerdings Schluss. Im folgenden Verlauf haben wir dann den VCore auf 1,95 V gestellt, aber auch damit ging nicht mehr viel. Also haben wir der CPU mal ganz forsch 2,05 V spendiert und siehe da – es geht noch was.
Wir müssen euch an dieser stelle noch darauf hinweisen, dass eine solch hohe Spannung im Dauerbetrieb wirklich schädlich für eure CPU sein kann und sich die Lebensdauer drastisch verringern kann. Die Spannung des Speichers fand schließlich mit exorbitanten 3,1 V ihr Ende. Letztendlich konnten wir bei 11,5x 230 MHz die Grenze der CPU so halbwegs ausloten. Die Taktfrequenz betrug schließlich 2650 MHz bei 2,05 V. Ein wirklich respektables Ergebnis wie wir finden. Auf jeden Fall müssen wir hier an dieser Stelle noch erwähnen das der OC-Guru eine wirklich große Erleichterung war. Es war wirklich ein Kinderspiel mit dem Tool zu übertakten. Man muss allerdings erst einmal ein gewisses Feingefühl entwickeln, bis man es einwandfrei drauf hat. So kann es schon mal passieren, dass einem das System einfriert, wenn man vergessen hat mit dem Takt auch die Spannung zu erhöhen. Wir haben zwar sehr grobe Schritte gemacht, aber es wäre doch sinnvoller in kleineren Schritten vor zu gehen und dann immer mit Prime95 zu testen ob das System stabil ist, oder nicht doch vielleicht ein wenig mehr Spannung benötigt.
Fazit
Das Abit AN7 ist eindeutig ein OverClocking-Guru, allerdings mit einem etwas bitteren Beigeschmack!
Abit kann mit dem Abit AN7 einen würdigen Nachfolger des NF7-S ins Rennen schicken. Das Board steht seinem Vorgänger in Sachen OverClocking absolut in nichts nach. Ein FSB von 230 MHz war spielend drin und das Board hat auf jeden Fall Potential. Der µGuru ist zudem eine sehr nützliche Beigabe, die einem hart gesottenen OverClocker das Leben an so manchen Tag leichter machen kann. Leider ist die Funktionsweise noch eingeschränkt und nur begrenzt verwendbar. Jedoch kann man in anbetracht der Tatsache, das Abit den µGuru auf allen seinen neuen Boards verbaut, darauf hoffen, dass die Updates in Zukunft etwas schneller an die Öffentlichkeit dringen und die kleineren Macken schnellst möglich behoben werden. Das Abit AN7 ist auf jeden Fall empfehlenswert.
Aber Achtung...
Das größte Manko des µGuru-Chip ist die Tatsache das keinerlei Programme von Drittanbietern in der Lage sind Temperaturen, oder Lüfterdrehzahlen auszulesen. Das ist eben nur über den µGuru möglich und dieser wird leider von noch keiner Software unterstützt. Bekannte Tools wie MotherboardMonitor, WebTemp u.ä. werden mit diesem Board völlig nutzlos. Man könnte sagen Abit hat sich in dieser Hinsicht ein Eigentor geschossen. Ob entsprechende Updates der Drittanbieter noch kommen bleibt abzuwarten, aber in meinen Augen ist das im Moment eher unwahrscheinlich.
Bewertung:
Leistung (1,0) Stabilität und Performance im Standardbetrieb
Features (1,0) Farblich codierte DIMM-Slots Nvidia SoundStorm 5.1 Dolby Digital Abit µGuru Technology
Lieferumfang (1,7) Ausreichend viel Zubehör Handbuch vorhanden und Multilingual (PDF zum Download) weiteres USB-Slotblech wünschenswert AirFlow-Kabel wären besser gewesen als Falchband-Kabel
Platinenlayout (1,7) freier Platz unter AGP-Slot Position Floppyport gewinkelte IDE-Anschlüsse keine Kühlung der Southbridge Position ATX-Stecker/12V-Stecker CPU-Sockel sehr nah am oberen Platinenrand
Overclocking (1,3) Aktive Kühlung der Northbridge fünf Profile für Bios-Einstellungen Abit µGuru Technology teilweise schlechte Ausgereiftheit der µGuru-Tools
Treiber/Support (2,0) immer schnell aktuelle BIOS-Versionen Treiber-Updates lassen auf sich warte (µGuru) Keine Softwareunterstützung durch Drittanbieter
Preis/Leistung (1,3)
ENDNOTE: 1,4
Vergleichbare Mainboards:
Abit NF7-S Rev. 2.0
EPoX 8RDA+ Rev. 2.1
EPoX 8RDA3G
Einige Tipps zum Board
Unbedingt die Mosfets und den VReg-Chip kühlen (Klick!)
Southbridge sollte passive Kühlung spendiert bekommen (Klick!)
Der wahre Jakob ist Abits NB-Kühler nicht gerade!
Ich habe dies Board jetzt schlappe 4 Monate und es läuft bisher auch im 24/7 Betrieb absolut stabil.
Vorgestern kammen dann so komische Kratzgeräusche aus meinem Gehäuse und kurze Zeit später dieser nette µGuru-Alarm!
Abgeschaltet, aufgemacht und siehe da, der Lüfter des NB-Kühlers hatte ein paar "Zähne" verloren und hakte.
OK, einen neuen Kühler zu finden war kein Problem (Revoltec Chipsatzkühler, war auch gleich was für die SB dabei). Board raus, alten raus, neuen rein und Board wieder rein! Hatte aber nicht bedacht, das der Revoltec-Stecker nur 2fach bestückt ist und ergo keine Informationen über die Drehzahl weitergibt; Ende vom Lied, Systemlautsprecher raus, damit der µGuru Ruhe gibt!
Hab auch ein µGuru Board und kene das Alarm problem vom CPU Kühler her wird keiner Angeschlossen (aufgrund von Wakü etc.) gibtz ein riesen gemotze.. Aber mann kann soweit ich weis das feature ausstellen wobei die einfachste methode wahrscheinlich einfach nenn sys lüfter an das den 3 Pin vom Board.
Ich bin übrigends sehr zufrieden mit dem Board habe das KV8 Pro - 3rd Eye..
Huhu! Also ich hab mich jetzt extra angemeldet um hier ma fragen zu können wo ich das FIX herbekomme...weil der Link geht nicht mehr und ich brauche des FIX ganz dringend Danke schonmal...
Kann mir jemand mal nen geilen guten kühler für die SB und die Mosfets und natürlich vreg chip empfehlen.
Weil ich will ncih das das Baord bald stress macht beim takten.
Der wahre Jakob ist Abits NB-Kühler nicht gerade!
Ich habe dies Board jetzt schlappe 4 Monate und es läuft bisher auch im 24/7 Betrieb absolut stabil.
Vorgestern kammen dann so komische Kratzgeräusche aus meinem Gehäuse und kurze Zeit später dieser nette µGuru-Alarm!
Abgeschaltet, aufgemacht und siehe da, der Lüfter des NB-Kühlers hatte ein paar "Zähne" verloren und hakte.
OK, einen neuen Kühler zu finden war kein Problem (Revoltec Chipsatzkühler, war auch gleich was für die SB dabei). Board raus, alten raus, neuen rein und Board wieder rein! Hatte aber nicht bedacht, das der Revoltec-Stecker nur 2fach bestückt ist und ergo keine Informationen über die Drehzahl weitergibt; Ende vom Lied, Systemlautsprecher raus, damit der µGuru Ruhe gibt!
klingt ziehmlich eindeutig nach nem defekten Bios-Baustein. Hast dir ja bereits nen neuen bestellt, also mal abwarten, was nach dem wechsel des Bios passiert. Wenn dann immernoch Probleme auftreten stellste deine Frage am besten nochmal im Forum. Hier ist die zwar nicht Fehl am Platz, aber es wird hier kaum einer mitlesen. Hab nur zufällig dein Posting gesehen.
ich glaub ich bekomme keine antwort mehr, aber n versuch is es wert
also es is so... ich habe massive probs bekommen, einerseits rechnet mein pc mit dem an7 und nem athlon xp2800+ mit 1250 mhz (12.5x100) statt mit 2083 (12.5x166) ich kann aber einstellen was ich will, es ändert das ganze ned, bleibt gleich im bios, auch n update hat nix geholfen und zu dem kann ich seit geraumer zeit keine änderungen mehr im bios machen, sonst bootet mein pc nimme und ich muss cmos löschen per jumper.... und dann default settings laden (ach jad ie default settings muss ich bei jedem start mit "f1" laden).... vieleicht kennt einer das prob... aber ich habe mal bei abit n neuen cmos chip bestellt, das wechseln wird gehen (hab das werkzeug dazu), und hoffe dann, das es das war... leider werd ich eh keine garantie mehr haben, da mein pc per wakü gekühlt wird und der nb lüfter nimme dort is wo er sollte
1. RegFile einfach mit einem Doppellick ausführen und den Eintrag mit OK bestätigen. Der Schlüssel trägt sich automatish an der richtigen Stelle in der Registrierung ein.
2. Mit der Version 1.18 von µGuru ist das Problem eh Geschichte. Am besten ihr saugt euch einfach die neuste µGuru-Version.
Hallöchen, ich habe das gleiche Problem aber wo muss ich das Reg-File den einpflegen?
gruß befo
Surffritze hat folgendes geschrieben:
Ein findiger Leser des Artikels hat mich auf das Problem mit dem Alarm bei zu geringer Lüfter-Drezahl angesprochen. Er hat sich dem Problem mal näher angenommen und eine Registrierungs-Datei erstellt, die einige wenige Einstellungen der Registrierung verändert. Dadurch kann im Nachhinein der Alarmpegel für die Lüfter auf bis zu 1000 upm gesengt werden.
jo also meine pc lauft ohne probs, alles ok, ich habe mittlerweile den speaker abgeschlossen, weil er hat das die ganze zeit getan und da hats mich eben genervt, weil ja nix nicht lief....
das mainbaord is nun angekommen und ich habs glatt eingebaut... alles nach handbuch angeschlossen und so, dann mal starten.
nach 2 sekunden fängt der speaker an hardcore zu beepsen und zwar sehr schnell nach einander und mal hoch dann mal tief und wieder hoch und wieder tief...
wäre kewl wenn mir einer n pic machen könnte und dort die sachen rot markieren, weil ich find das einfach ned raus und ich möchte die gerne auch kühlen...
habe drum heute extra das mainboard bestellt auf grund des artikel....