Ich möchte euch heute mal einen etwas anderen Test präsentieren - die Firma Delta genießt in Overclockerkreisen einen sehr guten Ruf. Insbesondere die AFB und FFB Serien kamen auf vielen Hochleistungskühlern zum Einsatz. Leider trägt der Name Delta auch den schlechten Beigeschmack einer hohen Geräuschentwicklung mit sich. In diesem Test fühle ich der neuen, stömungsoptimierten EFB Serie etwas auf den Zahn. Diese soll bei gleicher Geräuschemission einen höheren statischen Druck erreichen, als gewöhnliche Lüfter.
Zudem teste ich exklusiv den Stärksten 120mm Lüfter, den man momentan auf dem Markt erhalten kann.
Ich möchte mich an dieser Stelle beim Onlineshop Sidewinder auf der anderen Seite des großen Teichs bedanken, der mir die Lüfter schnell und unkompliziert zur Verfügung stellte.
Quelle: home.arcor.de
Die Verpackung:
Die Lüfter kamen aus dem "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" in nur drei Tagen bei mir per Luftpost an.
Dieser Service kostet leider rund 20$, daher hat das Kaufen im Ausland trotz PayPal immer noch einen
negativen Beigeschmack.
Die Verpackung der Lüfter ist als hervorragend zu bezeichnen. Jeder Lüfter ist einzeln in eine Luftpolsterfolie gewickelt und alle zusammen noch mal durch Styropor im Karton geschützt.
Die Daten:
Folgende Lüfter habe ich mir zuschicken lassen:
Den 80mm Lüfter Delta EFB0812HHE, einen EFB1212SHE Lüfter und zu guter Letzt den Dampfhammer Delta TFB1212GHE.
Alle Lüfter sind Delta-typisch sehr gut verarbeitet. An den 120mm-Lüftern wurden die 3-poligen Mainboard Stecker durch eine Molex-Variante ersetzt. Dies ist bei Lüftern mit einer größeren Leistungsaufnahme als 4W auch dringend anzuraten. Denn die meisten Mainboards machen bei Strömen, größer als 350mA schlapp. An allen Lüftern ist eine Zugentlastung der Anschlussschnur angebracht. Da man die Kabel bei eventuellem Abbruch aufgrund der Position der Platine nicht wieder anlöten kann, ist das mit Sicherheit eine sinnvolle Maßnahme.
An der EFB Serie fällt das 3-Flügeldesign sofort auf. Dadurch sollen die Lüfter einen geringeren Luftwiderstand erzeugen. Das führt zu höheren Drehzahlen und einem höheren statischen Druck, der insbesonders bei modernen Kühlkörpern mit eng gesetzten Lamellen eine entscheidende Rolle bei der Kühlleistung spielt. Zudem sehen die Lüfter auf einem Kühlkörper montiert und schön lackiert absolut äußergwöhnlich aus.
Bei dem 80mm-Lüfter fällt sofort die enorme Breite von 38mm auf. Dadurch hat der Lüfter aber eine enorme Flügelfläche, die bei geringer Drehzahl immer noch genug Luft fördern soll. Der Motor hat einen überraschend kleinen Durchmesser, das sollte das "Hotspot"-Problem minimieren. Das Gehäuse bietet noch eine Halterung. Diese ist wahrscheinlich ein Bestandteil eines Flachstecker Anschlusses bei anderen Serien mit selben Gehäuse.
Der 120mm-Lüfter der EFB-Serie macht ebenfalls einen guten Eindruck. Die gute Lagerung des Rotors sollte noch bemerkt werden, dieser läuft einmal angedreht wesentlich länger nach als vergleichbare Lüfter dies tun. Auffällig ist, das die Flügel zwar aus Plastik sind, aber wie geschliffen aussehen. Am Rand sind klar die Verstärkungen des Gehäuses zu erkennen, hier sollte der Lüfter bei einer Montage durch beide Schraublöcher also nicht durchbiegen oder brechen.
Beim 120mm-TFB-Lüfter fällt sofort das geringe Gewicht von nur 300g auf (vgl. FFB Serie 370g). Von vorne sieht der Lüfter aus wie ein FFB Model, hier sind starre Schaufeln in entgegengesetzter Laufrichtung des Rotors angebracht, somit wird der Luftstrom ausgerichtet und konzentriert. Die Verarbeitung ist einwandfrei, selbst an den feinen, starren Schaufeln ist kein Grat zu fühlen. Auf dem Rahmen ist das Delta Emblem zu erkennen. Trotz seiner 38mm-Dicke rotiert im Lüfter nur ein Lüfterrad eines 25mm-Lüfters, denn die starren Schaufeln nehmen auch Platz in Anspruch. Wo wir gerade beim Lüfterrad sind, hier fällt der Unterschied zur FFB-Serie einem wie Schuppen von den Augen:
Der Motor wurde abgeflacht. Somit stehen die Flügel "futuristisch" frei vom Motor ab. Dieses Design soll dafür sorgen, dass auch Luft von der Lüftermitte angesaugt werden kann, somit erhöht sich die theoretische Fläche des Lufteinlasses. An dem Winkel der Flügel und deren Anzahl kann man schon ganz gut erkennen, auf was dieser Lüfter ausgelegt ist: Maximaler Druck bei größtmöglicher Luftmenge.
Beim drehen am Rotor fällt auch der starke, kurze Ruckpunkt auf.
Hi!
Ich weis das das hier schon etwas älter ist, aber ich will mir unbendingt den Delta TFB1212GHE holen und habe im Internet nur Shops aus Amerika gefunden? Wo kann man sich den in Deutschland holen?
Bei ditech.at auf jeden Fall nicht.
ahh die bomber von delta^^.Jop traum werte und auch bomben db^^.Aber das mit der verfügbarkeit nur in USA stimmt ned ganz.Die bekommst auch beim ditech.at
Na bei solchen Bedingungen säge ich ja lieber zwei Lüfterblätter von einem Dark Blue ab .
Dann hab ich auch Drei Lüfterblätter...
Nunja - aber im Ernst. Ich hab auch interesse an Lüftern, die @5V leise (office-Betrieb) und @12V leistungsstark (gaming-Betrieb) sind, so dass der 80er natürlich interessant sein könne. Ich befürchte bloß, dass das beschriebene "leise" nicht das leise ist, was ich vor Augen bzw. im Ohr habe - so subjektiv lautlos quasi...
Ach und das mit der "Kommunikations-Störung" durch Lautstärke müssten ja nach dieser Tabelle (http://www.deltatronic.de/pd/index.html) 80-100dB gewesen sein .
Also ich kann auch einen vergleichbaren Lüfter anbieten. 3-blättrig, 12cm, 1.3A auf 12V.
Bei 12V extrem Laut (unser Haarföhn ist ne schnurrende Katze dagegen) und erst ab 5V lässt es sich aushalten.
Wer Intresse hat: PN an mich
Bei jeden Lüfter kann man den Rotor abnehmen.
Einfach Typenschild abziehen, und dann den
Sprengring von der Achse lösen (ohne den zu verbiegen oder
zu verlieren )
Dann kann man den Rotor mitsamt dem Ringmagneten abnehmen.
von mir ebenfalls nen dicke 1. super test!!
besonders beeindruckt mich die temp des prozzis beim 5 volt/saugend wert des 120ers
noch eine frage, was machst du jetzt mit den lueftern? weiterverticken??