Die Grafikkarte: Wenn sie nicht übertaktet werden soll, dann soll sie zumindest keinen Krach machen. Eine Passiv-Lösung ist einigen Zockern jedoch auch zu wenig – wenn nicht sogar zu teuer.
Also muss für den Mainstream eine Luftkühlung her, die so leise wie möglich ist und dabei noch genügend Kühlleistung mit sich bringt.
Wie wir bereits in dem Test des Vorgängermodells Arctic Cooling VGA Silencers erfahren konnten, bringt der Kühler der ersten Version ein solches Ergebnis.
Heute nehme ich einmal die Neuauflage des beliebten VGA Silencer unter die Lupe. Um genau zu sein den ATI Silencer I (Rev.1), der kompatibel zu folgenden Grafikkarten ist: ATI 9500 - 9700 (SE, Pro, XT) und ATI 9800 (SE, Pro).
Der Kühler ist für alle gängigen Grafikchips erhältlich. Dies ist einzusehen bei Arctic-Cooling.com.
Für die schnelle Bereitstellung und den netten Kontakt, bedanken wir uns bei Van Can TRAN, Marketing Manager bei Arctic-Cooling.
Lieferumfang:
Der Lieferumfang ist meines Erachtens komplett und in der Blisterverpackung auch gut geschützt eingepackt:
Der Kühler
Eine ausführliche und bebilderte Installationsanleitung in Deutsch und Englisch
Eine zugehörige Slotblende
Wärmeleitpaste (dazu später mehr)
Arctic-Cooling Case-Badge
Erste Eindrücke / Konstruktion:
Der Kühler ist wie ein Kuststofftunnel konstruiert. Auf der einen Seite findet man den runden und ergonomisch zum Luftstrom gefertigten schwarzen Lüfter und auf der anderen Seite ist der Ausgang für die erhitzte Luft. Dafür ist auch die Slotblende mit den Löchern mitgeliefert worden, damit die Luft durch das hintere Slotblech wieder rausgeführt werden kann.
Schon hier erkennt man, dass der Kühler leider einen (PCI-)Slot wegnimmt, was aber meines Erachtens nicht so tragisch ist.
In der Mitte findet man dann den eigentlichen Kühlkörper. Er besteht in der Auflagefläche aus massivem Kupfer. Direkt in der Mitte dieser Fläche an der DIE ist ein kleiner Vorsprung, damit die effektiver gekühlt werden kann. Der Kühlkörper liegt also wirklich nur an dieser Stelle auf. An den Außenrändern der großen Kupferfläche ragen Gewindestangen zur Befestigung heraus.
Über diesem Boden liegen Aluminiumlamellen durch die die Luft zirkulieren soll und die „kühle“ Luft an die DIE übertragen soll. Der einzige Grund, warum ich mir vorstellen kann, dass diese aus Aluminium gefertigt sind und nicht auch aus Kupfer ist, dass der Kühler schon so relativ schwer ist. Alu ist bekanntlich leichter als Kupfer.
Die Konstruktion ist also so aufgebaut, dass die Luft durch den großen Lüfter (Durchmesser der Öffnung ca. 7,5cm) angezogen wird (Stromanschluss direkt an die Grafikkarte) – durch die Aluminiumrippen strömt und somit die DIE erkühlt – und dann am Ende bei der Slotblende wieder erwärmt rausströmt.
Installation:
Wie oben schon erwähnt, gestaltet sich die Installation als eine Leichtigkeit, da die Installationsanleitung sehr gut beschrieben und sogar bebildert ist.
Zum Test verwende ich eine Radeon 9700 Pro, genauso wie beim Test des Vorgängers.
Zunächst verwende ich die zusätzlich mitgelieferte unbeschriftete Wärmeleitpaste. Da die Konsistenz jedoch nicht gut zu verarbeiten war und ich kein zufrieden stellendes Ergebnis erzielen konnte, benutze ich die im Lieferumfang enthaltende Arctic-Cooling Wärmeleitpaste.
Der Stromstecker des Lüfters muss nun eingesteckt werden, bevor die eigentliche Karte befestigt werden kann, da der Stromanschluss danach nicht mehr zu erreichen ist.
Nachdem dies erledigt ist, kann man die Karte vorsichtig von Oben auf den Silencer setzen, wobei natürlich genau auf die Position der Gewindestangen geachtet werden sollte, damit die Karte keinen Schaden nimmt. Nun muss nur noch von hinten der Clip mit den dazugehörigen Schraubmuttern befestigt werden. Damit die Karte auf Spannung sitzt und die Karte von hinten nicht beschädigt wird, ist der Clip mit einem kleinen Kunststoffteilchen in der Mitte versehen. Wenn man die Schräubchen leicht und mit Gefühl angezogen hat, kann man die Karte so wie sie ist in den PC einbauen. Arctic-Cooling empfiehlt eine jährliche Säuberung des Lüfters um effektiven Luftstrom zu gewährleisten. Apropos: Auf den Silencer gewährt der Hersteller 6 Jahre Garantie.
Ergebnisse:
Zu den Ergebnissen, wollte ich möglichst nahe an die Vorraussetzungen des oben genannten Tests von Sgt. Cyrus rankommen. Somit habe ich auch hier mein System mit 3D Mark 2001 zum Schwitzen gebracht.
Mit meinen Gehäuselüftern habe ich versucht eine möglichst ähnliche Casetemperatur hinzubekommen. Sie betrug während meines Versuches 34,5 °C - anstatt wie beim anderen Test genau 35°C.
Zur Laustärke kann man sagen, dass der Silencer ein wirklich leises Brummen abgibt, wobei er den alten Standartkühler mit Sicherheit trotzdem schlägt. Dieser hatte nämlich ein sirrendes, helles Geräusch abgegeben.
Subjektiv würde auch ich sagen, dass mir so etwas leises an Grafikkarten Luftkühlung noch nicht untergekommen ist. Das liegt mit Sicherheit aber auch daran, dass ein wirklich größerer Lüfter am werkeln ist, und der Luftdurchsatz dadurch bei höherer Laufruhe trotzdem stärker ist.
Zur Temperatur ist zu sagen, dass ich es mit einem „handelsüblichen“ *g* SYS Guardian aus dem Hause Levicom gemessen habe. Da die Temperaturen im Benchmark schwankten, habe ich Mittelwerte gemessen und das kam dabei raus:
Idle (20 Minuten Windows ohne alles): 39,5 °C
Burn (5 Minuten 3D Mark 2001): 42,3 °C
Fazit:
Im Vergleich zum Vorgänger hat sich Arctic-Cooling also nicht nur in der Montagequalität und Design verbessert, sondern sie haben es auch geschafft die Temperatur der Grafikkarte nochmals gehörig herunterzuschrauben, wobei die Laufruhe des Lüfters nicht zu verachten ist.
Ein größerer Lüfter und eine bessere und auch vergrößerte Kühlfläche sorgen für den richtigen Luftstrom und kühlen die Grafikkarten angemessen effizient.
Das Design ist relativ simpel in transparent und schwarz gehalten, wobei Arctic-Cooling jedoch nicht auf eine enorme Eigenwerbung auf dem Gerät verzichtet.
Die Schwachpunkte dieses Kühlprinzips sind leider die übergroßen Ausmaße des Kühlers. Diese versperren mind. einen Mainboardslot (wenn die erste PCI Karte sehr lang ist, sogar zwei) und der Silencer steht hinten ca. 5,5cm über die Karte (hier eine 9700 Pro) hinaus.
Die Vorteile:
Gute Kühlung bei angenehmer Laufruhe
Schöne Optik
Perfekter Lieferumfang
Die Nachteile:
Enorme Ausmaße des kompletten Silencers
Preis im Gegensatz zu anderen Standart Aktiv-Kühlern
Alles in allem überzeugt der ATI Silencer I (Rev.1) denjenigen Nutzer, der nicht grade übertakten möchte, jedoch bereit ist, genug Geld anzulegen (UVP 24€) für eine ausreichend und effiziente Kühlung, um das System einiges leiser zu gestalten.
Hab das ding schon seit lengerem im System eingebaut. kühlung und preis alles ind ordnung nur die montage ist bei mir umstöndlich gewessen. obwohl dieser Kühler passen sollte muste ich ihn abändern. au is zwichen dem kühler und miener Hdd nich viel platz. aber guet aussehend tut er halt scho dan is mir die umständlichen arbeiten am pc schnurz
ich habe hier diesen tollen Test und die tollen Reaktionen auf den Silencer gelesen und bin so ziemlich am verzweifeln
Habe Heute einen ATI Silencer bekommen, und besitzte schon länger eine ATI Radeon 9600 XT.... Nun aber das lustige an der Sache, wie kann es denn angehen das der Stromanschluß des Kühlers nicht auf den Anschluß meiner Karte passt???
Der Stromanschluß meiner GRAKA hat zwar ebenfalls 2 Pin, allerdings sind dieser deutlich dicker als der Stecker auf dem Kühler.
Bin ich nun vielleicht total dumm, oder kann man mich noch retten???
also ich hab mir das ding auch gekauft
allerdings den Silencer1 [Rev. 2]
hab ihn auf meine 9600XT geschraubt ---->irre leise das ding!!!!!!!!
hab mich dann auch gleich ans übertakten gemacht
also unübertaktet (Core 500 und Memory 297) bekam ich im 3DMark03 3815 Punkte und im 3DMark05 ungefähr 860
und getaktet (Core 569,45 und Memory 333,82) glatte 4319 im 3DMark 03 und 1860 im 3DMark05!!!!!!!!!!!
und die Karte bleibt trotzdem handwarm...
Vielen Dank für deinen Test!
Ich habe mir gestern einen ATI Silencer 2 für eine Radeon 9600XT gekauft, wollte ihn montieren, und dabei kommt mir Eines recht seltsam vor:
Wenn ich die Teile zunächst einmal "trocken" zusammenfüge, dann gibt es bei jedem RAM Baustein eine aufgelötete Auflage aus ca. 1mm Kupferblech. Beim Die der GPU gibt es so etwas nicht und dort sind gut 1mm Luftspalt vorhanden.
Sicher läßt sich der Print mit dem Clip auf das Die der CPU niederdrücken - doch derart gebogene Prints sollen schon reihenweise zu Ausfällen geführt haben. Anscheinend fehlt die Die-Auflage also nicht nur bei mir. Überlege derzeit, wie ich das lösen könnte - ein Stück Kupferblech mit Wärmeleitpaste aufkleben?
Sehr ausführlicher Test und auch mit schönen Bildern versehen.
Den Preis für den ATI-Silencer halte ich für zu hoch im Vergleich zum VGA-Silencer, der auf meiner 9800pro sehr gute und leise seinen Dienst verrichtet und den hab ich für ca. 9€ bekommen. Deshalb werde ich auch vorerst bei den guten Stück bleiben.
servus..
also ich hab seit kurzen den artic cooling ati silencer 2 für 9600 pro...und ich muss sagen ich bin sehr positiv überrascht, v.a. über die lautstärke und leistung..
der preis von 24 € kommt mir zu hovch vor, da ich meinen für 10€ + 6,50 versand bestellt habe.
mfg
Ich auch. Allerdings war das damals (zumindest in meinem Fall) 'ne Werbeaktion von so'nem Onlinehändler. Ein paar Tage/Wochen später lag er auch bei ~18€..
servus..
also ich hab seit kurzen den artic cooling ati silencer 2 für 9600 pro...und ich muss sagen ich bin sehr positiv überrascht, v.a. über die lautstärke und leistung..
der preis von 24 € kommt mir zu hovch vor, da ich meinen für 10€ + 6,50 versand bestellt habe.
mfg
sehr guter test
ich hab ja auch noch den vorgänger
vielleicht hol ich mir mal irgendwann dieses objekt
denk aber eher nicht denn ich will eh sobald ich in der ausbildung bin mein sytem komplett umrüsten