Heiße Platte? Wir sorgen für eine Erfrischung und zeigen, wie man sich einfach eine Wasserkühlung für seine Festplatten bauen kann. Der Kühlkörper besteht komplett aus Elektrolyt-Kupfer - zur optimalen Wärmeaufnahme und -abgabe. Das hält nicht nur die empfindlichen Datenspeicher kühl, sondern sieht auch noch "cool" aus.
Materialien
Fräsmaschine oder Bohrmaschine/Oberfräse mit Bohrständer und Kreuztisch
Alles andere sollte es in jedem herkömmlichen Baumarkt geben.
Schritt 1: Sägen und Anreißen
Zuerst nehmen wir uns das gewünschte Kupfervollmaterial zur Hand und reißen es auf Länge an.
Danach sägen wir das Kupfer an der Anreißstelle ab.
Die Schnittkante sieht nach dem Sägen miserabel aus. Deswegen spannen wir das Werkstück in den Schraubstock ein und feilen die Kante gerade.
Als Nächstes werden die Löcher angerissen, an denen der Kühler später mit der Festplatte verschraubt werden soll.
Schritt 2: Bohren und Fräsen
Da wir ja jetzt alles angerissen haben, können wir mit dem Bohren beginnen.
Wir spannen das Werkstück in den Maschinenschraubstock und wählen die Bohrgeschwindigkeit. Als nächstes bohren wir mit einem 4mm-Bohrer die Löcher in das Werkstück. Diese dienen später zur Befestigung des Kühlers an der Festplatte.
Als nächstes ist der Deckel dran:
Dort müssen wir haargenau an derselben Stelle unsere Löcher anreißen und bohren sie mit einem 4mm-Bohrer vor.
Danach bohren wir dieses Loch mit einem 7,5mm-Bohrer auf, damit der Schraubenkopf dort später hinein passt.
Als nächstes nehmen wir die Bodenplatte und bohren das 4mm-Loch mit dem Flachsenker auf, so dass die Schraube richtig aufliegt.
Mit diesem Flachsenker bohren wir 4mm tief in unser Werkstück hinein, bis am Ende 2mm übrig bleiben.
Wenn das geschafft ist, kann mit dem Fräsen begonnen werden.
Wir spannen die Bodenplatte in unseren Maschinenschraubstock, stellen die Drehzahl ein und starten die Maschine um ganz langsam in unser Material einzustechen. Zehntel für Zehntel Millimeter bis wir 4mm tief sind (wir fräsen 4mm in einem Durchgang ab) und kurbeln langsam bis wir unsere Nut ausgefräst haben.
ist ziemlich geil aber wenn man kein werkzeug und keine Wakü hat ist es biusschen doof also für mich aber solltre ich mir ne eigene WaKü bauen werde ich auch dieses HowTo machen!
die nut bekommt man auch ander herrein, aber ich denke darauf hat keiner bock.
man könnte eine nut rein meißeln. quasi immer kleine stücke rausmeißeln, da sitzt man aber nen ganzen tag dran sauber wirds aber trotzdem. eine weitere variante wäre wie glaub ich schon erwähnt lohren. loch an loch, bis eine nut der gewünchten länge entstanden ist.
ich muss mal sehen wie es mit kohle aussieht. dann bestell ich mir neues cu und dann kommen weitere kühler.
13.06.2006, 23:55 Uhr
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ist extrem geil , aber ob ich das umsetzen kann
Ich geb dir auf jeden Fall ne 1
ja wäre es, aber ich weiss nicht ob meine machine das schafft. ... warscheinlich nicht. deswegen wählte ich den sicheren weg. desweiteren isses auch gar nicht so einfach, solche kupferflachstangen ran zubekommen, und ob es dann noch genauso günstig ist, weiß ich nicht.
man muss ja nicht zwingend fräsen. löcher bohren würde auch funktionieren, es sieht dann zwar nicht so sauber aus, und wird vielleicht nicht ganz genauso gut kühlen, funktionieren würde es aber trotzdem.
Sehr gut, hatte sowas auch mal vor, habe mir ja jetzt auch einen maschienenschraubstock mit verschiebbaren achsen geholt, hoffe das geht damit auch...
habe auch einen Test geschrieben, wird hoffentlich bald freigegeben...
ja, normal sollte das funktionieren, ich hatte ja vor nem halben jahr auch noch mit einer standbohrmachine und kreuztisch gefräßt.
bin gespannt auf deinen artikel.
hu$tla hat folgendes geschrieben:
also ich hab ne tischborhmaschiene, un kauf mir noch nen koordinatentisch, damit müsste das wunderbar funktionieren, musst halt nur statt der rückhohlfeder ne schraube auf die achse packen,
sonst gehts ja immer wieder hoch
joar, die pinole sollte schon festgeklemmt sein, eine standbohrmachine ist zwar nicht der hammer, funktionieren tut es jedoch trotzdem. man muss dann nur mäßigen vorschub fahren, damit die lager nicht zu extrem beansprucht werden. weil die lager sind ja nur für vertikale kräfte ausgelegt.
Sehr gutes How².
Besonders gut, dass die Bezugsquellen für das Material genannt wurden, da sollen sich alle künftigen How² Schreiber ne Scheibe abschneiden!
also ich hab ne tischborhmaschiene, un kauf mir noch nen koordinatentisch, damit müsste das wunderbar funktionieren, musst halt nur statt der rückhohlfeder ne schraube auf die achse packen,
sonst gehts ja immer wieder hoch
Sehr gut, hatte sowas auch mal vor, habe mir ja jetzt auch einen maschienenschraubstock mit verschiebbaren achsen geholt, hoffe das geht damit auch...
habe auch einen Test geschrieben, wird hoffentlich bald freigegeben...
das is wohl war, bei den meisten hapert es an der fräse. ich ich werde noch was bauen, wofür eine fräse hilfreich ist, aber nicht zwingend erforderlich ist.