Funktionsweise:
Der Handy-Vibrationsmotor gibt während des „anklingeln“ kurze Stromimpulse ab. Diese werden parallel abgegriffen (man kann den Motor auch entfernen). Die Impulse werden zum Optokoppler geleitet und somit gleich galvanisch getrennt (es fließt kein Strom vom Handy in die Platine oder umgekehrt).
Problem?!:
Man kann die Schaltung auch mit nur einem einzelnen Optokoppler aufbauen, muss dann aber darauf achten, das Handy nicht zu lang klingeln zu lassen, da sonst der PC wieder aus geht (genauso, als wenn man den Startknopf am PC lange drückt). Man weiss also nicht, ob der PC zu Hause wirklich an oder aus ist.
Lösung:
Durch die zusätzliche Schaltung wird nun dieses Problem behoben. Man kann also beruhigt anklingeln lassen. Die im IC integrierten Kippstufen legen die Dauer des gewünschten Ausgangsimpulses fest, sowie die Dauer der Verweilzeit (durch R und C festgelegt). Bei jedem neuen „Anklingel-Impuls“ verlängert sich auch automatisch diese Wartezeit, bis man auflegt. Nach Ablauf der Verweilzeit findet dann der Reset statt und die Schaltung ist wieder bereit für den ersten Impuls.
Der Slotblech-Umschalter
Mit einem einfachen Schalter kann die Handy-Startfunktion deaktiviert werden (wenn z.B. jemand auf die Idee kommt ständig den PC hoch- und runterzufahren, weil er die verwendete Handynummer kennt).
Y-Kabel
Bei dem Y-Kabel wird einfach ein Doppelpinstecker mit einem normalen Mainboardkabel parallel verbunden.
Damit kann nun auch der normale Startknopf benutz werden.
Fertig!
Sooo... nun ist es vollbracht!
So sieht dann das ganze aus.
Schade nur, das man manche Bilddetails nicht erkennen kann, weil das Exclaim-logo sie überdeckt...
Ansonsten: Sieht sehr interessant aus, jedoch würde auch ich eine "interne" Lösung ohne Steckernetzteil vorziehen...
Und was die Akku-Problematik angeht: Das Handy-NT liefert dem Handy ja eine gewisse Spannung, warum also nicht einfach den akku drin lassen und einfach das Handy in seiner Gesamtheit an das PC-NT dranhängen??
Schöne Schaltung
Auf die Idee bin ich noch garnicht gekommen ... ich hab immer Versucht den Mikroprozessor auf dem Handy auszulesen ^^
Man könnte ja auch die Schaltung komplett im PC Intrigrieren
(dann kommt man um die lästige Steckdosenkiste rum):
Die Handy Akkus laufen IMO fast alle mit 3,7V.
Also einfach die 5V Stand By aus dem PC-Netzteil Abgreifen und
mit einem LM317 (o.Ä.) auf 3,7V runterregeln.
Damit hättest du dann auch gleich die Logik ICs mit den benötigten 5V Versorgt.
Einziges Problem:
Man muss ein bisschen rumtesten ob das Handy seinen Akku "sucht".
Gibt ja ein paar exemplare bei denen im Akku eine Auswerteelektronik untergebracht ist welche das handy ausliest aber ich denke das bekommt man schon hin
Auf jedenfall sehr schönes How2 ... einzig ein kompletter Schaltplan (mit Netzteil) fehlt einwenig.
ich glaube, dass baue ich mir demnächst mal nach, einfach ein altes billiger handy, und ne prepaid karte, und noch die paar bauteile, und fertig Echt geil die Schaltung!!!!!