Wer will, kann gleich den Arbeitsspeicher mit aufrüsten. Verbaut ist ein PC2700 DDR Riegel. Wer den tauschen möchte, muss wie auf dem Bild angedeutet, die beiden Klemmen nach außen drücken, dann kommt er Euch schon entgegen gesprungen. Dann nur noch rausziehen. Der Neue wird genauso eingebaut, wie der alte rausgekommen ist. Also schräg in die Kontakte schieben und dann nach unten drücken, bis er einrastet.
Der Lüfter muss weg
Um den Kühler zu entfernen, muss zunächst mal der Lüfter ausgebaut werden. Dafür zieht Ihr zuerst den Stecker ab, der sitzt ein bisschen fest. Lieber am Stecker selbst mit der Pinzette ziehen oder hebeln (natürlich nicht auf der Platine), als am Kabel ziehen, das macht den Eindruck, als würde es nicht viel aushalten! Danach könnt Ihr den kompletten Lüfter einfach rausnehmen. Dieser klemmt manchmal ein wenig am Gehäuse, aber mit ein wenig Gefühl geht das. Der Lüfter ist nicht an den Lamellen befestigt.
Den Kühlkörper entfernen
Ab hier ist nun Vorsicht geboten, wer sich noch nicht "geerdet" hat, macht das spätestens jetzt! Also einfach mal was anfassen, wie ne Stereoanlage aus Metall oder das Gehäuse von eurem PC (PC, nicht Notebook) tuts auch.
Der Kühlkörper ist mit vier schwarzen Schrauben befestigt, auf dem Bild habe ich sie mit roten Punkten markiert. Die vier werden nun VORSICHTIG entfernt und der Kühlkörper samt Lamellen abgenommen. Nicht unten auf den Kühler fassen! Wärmeleitpaste ist nicht drauf, also ganz normal, was Ihr da dann zu Gesicht bekommt.
Tauschen des Prozessors
Nun kommen wir dazu, den Prozessor zu tauschen. Das geht denkbar einfach. Ihr dreht zuerst mit einem Schraubenzieher die Verriegelung des Sockels um 180°, so wie es auf dem Bild mit "1" gekennzeichnet ist. Danach könnt Ihr den Prozessor einfach herausnehmen (2). Danach setzt Ihr einfach den neuen Prozessor ein und dreht die Verriegelung wieder zurück. Dann müsst Ihr den Kühlkörper wieder draufschrauben, dürfte eigentlich kein Problem darstellen.
Ich empfehle Euch natürlich vorsichtig zu arbeiten, dass Ihr mit den Lamellen nicht das Board zerkrazt. Was auch hilfreich ist, ist, dass Ihr die vier schwarzen Schrauben, die den Kühler halten nicht gleich festzieht, sondern damit wartet, bis alle vier Schrauben drin sind. So verrutscht der Kühler beim Festschrauben nicht so leicht.
Alles wieder zusammen bauen
Nachdem Ihr den Kühlkörper draufgeschraubt habt, müsst Ihr den Lüfter wieder anbringen. Der hat an seiner Unterseite eine Nase, die in das entsprechende Loch auf dem Board gehört. Wenn Ihr die drin habt, müsst Ihr nur noch schauen, dass die Löcher vom Lüfter über den Löchern für die Schrauben sitzen, was sie automatisch tun, wenn Ihr den Kühlkörper richtig befestigt habt.
Jetzt müsst Ihr nur noch den Rest wieder zu machen, also die Schritte bis zur Alu-Platte rückgängig machen, dürfte ja klar sein, wie das funktioniert.
Wer so wie ich den Arbeitsspeicher sicherheitshalber ausgebaut hat, muss den natürlich wieder einbauen, nicht, dass dann Jemand vor seinem Notebook sitzt und meint, er hat es kaputt gemacht.
Fazit
Wer sein Notebook nachträglich zu einer langen Akkulaufzeit verhelfen will, ist mit dem Umbau gut beraten. Auch empfehle ich das Programm "Notebook Hardware Control", damit könnt ihr den Multiplikator und den VCore eures Prozessors überwachen und ändern. Das Programm hab ich auch mal bei den Downloads reingestellt. Funktioniert aber nur mit Pentium-Prozessoren, also nicht mit Celerons, hab ich selbst ausprobiert.
Nach dem Umbau, mit dem neuen Akku und dem genannten Programm habe ich es geschafft, meine Akkulaufzeit extrem zu steigern. Während vorher maximal 1:30 Stunde möglich war, komme ich jetzt auf fast 5 Stunden, wenn ich mit W-Lan im Internet surfe und das Display ein wenig dunkler stelle (hab ich aber vorher auch schon immer gemacht). Mit der Laufzeit muss sich mein Amilo glaube ich vor keinem Centrino mehr verstecken. Der Umbau hat mich nur die knapp 100 Euro für den Prozessor gekostet, bei anderen kommt unter Umständen auch der neue Akku dazu. Nur mit dem Pentium-M Prozessor und dem alten Akku hatte ich immerhin teilweise fast drei Stunden, mit W-Lan beim surfen. Was zu vorher natürlich auch um Welten besser ist.
Bei allen Zeitmessungen hab ich natürlich nicht auf die CD zugegriffen und keine Peripherie, wie Maus, iPod oder was in der Art angeschlossen.
Was auch noch ein großer Vorteil beim Umbau ist, ist die Geräuschentwicklung. Mit dem Celeron M hat der Lüfter nach etwa zehn bis fünfzehn Minuten angefangen zu pusten und hat nicht mehr aufgehört. Mit dem Pentium-M geht er bei reiner Textverarbeitung oder beim Surfen im Internet auch nach zwei Stunden Dauerbetrieb nicht an. Der einzige Ton, den das Gerät von sich gibt ist, wenn es auf die Festplatte zugreift.
Also ich kann den Umbau jedem nur empfehlen und meine, dass ich meine 100 Euro gut angelegt habe. Bei anderen Notebooks dürfte der Umbau ähnlich aussehen, gerade bei Geräten von FSC. Für den Umbau an sich braucht man nicht einmal eine halbe Stunde.
Ja, ich denke, das lohnt sich auch heute noch. Bei eBay gibt es mittlerweilen auch schnellere Pentium M zu ganz erschwinglichen Preisen. Ich würde aber auf jeden Fall auch den Arbeitsspeicher mit aufrüsten. Wenn das gemacht ist, kann man das Notebook noch laaaange verwenden.
Ich danke jemand fur die beschreibung die AMILO 7300 zu offnen.
Ich hatte cola auf den tastatur gemorst und jetzt konnte ich den tastatur selbst sauber machen.
Ich darf kein neue tatatur zu kaufen oder mein amilo reparieren zu lassen.
Erstmal großes Lob an "Martin 1991" . Super geile Anleitung für den Umbau ...
Der Umbau ist bei diesem Laptop übrigens sehr einfach. Viele Geräte muß man ja komplett zerlegen, wenn man die CPU austauschen mag.
Naja - wie auch immer ...
Hab gerade den Laptop meiner Schwester (halt das Amilo L7300) mit einem Pentium M715 (Dothan - Kern) aufgerüstet. vorher war ja nen lahmer Celeron 1,3 Ghz drin (geht gleich bei eBay raus . Morgen kommt noch neuer Speicher rein, und dann sollte alles gut sein .
Naja jedenfalls habe ich den Laptop gerade schon mal kurz getestet. Vorher hatte ich noch das aktuelle Bios (naja halt die letzte Version vom 14.12.2005 war das glaube ich) eingespielt. Das gute Stück startet mit dem neuen Prozessor jetzt einwandfrei. Leider läuft aber der Lüfter bei mir immer unter Volllast, was natürlich nicht so super ist.
Auf der Kiste ist jetzt KBuntu (Ubuntu mit KDE) installiert. Habe kurz die aktuelle Knoppix-DVD (aus der letzten ct - sollte 4/07 gewesen sein) reingeschmissen. Da regelt der Lüfter auch nicht runter. Geht das bei dir nur mit der Windows-Software, oder funktioniert das jetzt z.B. auch wenn du ne Linux CD/DVD startest ?
Edgar
Sorry, aber das How2 ist von MIR. Nicht von Martin1991!
Die Regelung vom Lüfter ist treibersache und die läuft selbst unter Windows manchmal nicht ganz rund. Wenn ich z.B. im How2 genanntes Programm verwende und den Rechner in den Ruhezustand schalte, läuft der Lüfter nach dem Aufwachen dauerhaft oder gar nicht. Im Standby funktioniert es aber einwandfrei. Und wer das Tool weglässt, kann auch in den Ruhezustand
Erstmal großes Lob an "Martin 1991" . Super geile Anleitung für den Umbau ...
Der Umbau ist bei diesem Laptop übrigens sehr einfach. Viele Geräte muß man ja komplett zerlegen, wenn man die CPU austauschen mag.
Naja - wie auch immer ...
Hab gerade den Laptop meiner Schwester (halt das Amilo L7300) mit einem Pentium M715 (Dothan - Kern) aufgerüstet. vorher war ja nen lahmer Celeron 1,3 Ghz drin (geht gleich bei eBay raus . Morgen kommt noch neuer Speicher rein, und dann sollte alles gut sein .
Naja jedenfalls habe ich den Laptop gerade schon mal kurz getestet. Vorher hatte ich noch das aktuelle Bios (naja halt die letzte Version vom 14.12.2005 war das glaube ich) eingespielt. Das gute Stück startet mit dem neuen Prozessor jetzt einwandfrei. Leider läuft aber der Lüfter bei mir immer unter Volllast, was natürlich nicht so super ist.
Auf der Kiste ist jetzt KBuntu (Ubuntu mit KDE) installiert. Habe kurz die aktuelle Knoppix-DVD (aus der letzten ct - sollte 4/07 gewesen sein) reingeschmissen. Da regelt der Lüfter auch nicht runter. Geht das bei dir nur mit der Windows-Software, oder funktioniert das jetzt z.B. auch wenn du ne Linux CD/DVD startest ?
zwar nicht schlecht aber mal ehrlich für normal-modder die nicht soo viel kohle haben ..
WER SCHRAUBT SCHON SEIN LAPTOP AUF ?
Ich schon.
Bei mir war der Hintergrund der, dass ich den von meinem Dad bekommen hab, und irgendwann is mir der Celeron halt aufn Sack gegangen, wegen der wenigen Laufzeit
EDIT: Du hast doch schonmal nen Kommentar abgeben, warst gleich der erste
Tja hätte ich vorher gewusst dass es auf dem Gehäuse drauf steht WAS für eine CPU drin ist...
Es gibt 2 Versionen des Pentium M , einmal PGA (PIN) und BGA (BALLS) . Die Pins sind wohl Kugeln und die CPU ist nicht aufgelötet sondern aufgeklebt
Auf der Gehäuserückseite steht tatsächlich auf einem unscheinbaren Strichcode
BGA-M320 - Zahl
Ist ja alles schön , nur gibt es anscheinend unterschiedliche Amilo L7300.
Centrino gekauft , L7300 aufgemacht ... und was sehe ich ?? Die blöde CPU ist eingelötet !
Die bei Fujitsu wollten sich wohl den Sockel sparen, super!!
Tja und löten wollte ich 479 Pin's dann doch nicht
Fujitsu Siemens ist wohl doch ne Billigmarke und nix für Aufrüstfreaks.
Das höre ich jetzt zum ersten mal. Warum sollte man sowas machen, wenn die CPU flöten geht, dann muss man ja des komplette Board tauschen?!
Also dann sei daraus gelernt: Erst schauen, dann kaufen!
(Und wie ich in meinem How² ja bereits geschrieben hab: Es heißt Pentium M, NICHT Centrino. Centrino ist nur eine Art Werbestrategie von Intel, um den Pentium M zusammen mit ihren Wireless LAN Karten und ihrem Chip Satz zu verkaufen.)
Ist ja alles schön , nur gibt es anscheinend unterschiedliche Amilo L7300.
Centrino gekauft , L7300 aufgemacht ... und was sehe ich ?? Die blöde CPU ist eingelötet !
Die bei Fujitsu wollten sich wohl den Sockel sparen, super!!
Tja und löten wollte ich 479 Pin's dann doch nicht
Fujitsu Siemens ist wohl doch ne Billigmarke und nix für Aufrüstfreaks.